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demnächst:
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"Ménage à trois/ die Liebe zu dritt" - der erotisch-politische Roman. Eine Liebe zwischen zwei Männern und einer Frau. www.juergkilchherr.ch http://www.literaturnetz.com/content/view/5525/44/
Ménage à trois
Die Liebe zu Dritt leben; das Leben zu Dritt lieben
Die Liebe zu dritt und Al Kaida
In Deutschland gibt es nach Schätzungen 2 Millionen Bisexuelle. Doppelte Sehnsucht, doppelte Scham, doppelte Lust und doch ein Problem, die Angst aus dem sozialen Gefüge herauszufallen. Mit dem Schweizer Schriftsteller Juerg Kilchherr wagt sich zum ersten Mal ein Schweizer Literat an eine Lebensform der besonderen Art in seinem Roman "Ménage à trois". Dabei bindet er die körperlichen Sehnsüchte in die politischen und sozialen Geschehnisse der letzten zwei Jahre ein zu einem atemlosen Abenteuer.
Zu einem erotischen Abenteuer verführt der Berner Autor Juerg Kilchherr in seinem ersten Roman "Ménage à trois" (Verlag Books on demand). Der Buchtitel lässt keine Missverständnisse zu: Der Schweizer Kunstmaler Gustav aus dem Mont Vully am Murtensee, der Stierkämpfer Juan und die Politjournalistin Antonia geniessen zusammen die Liebe und das Leben. Auf ihrer Reise durch Spanien, der Schweiz, Sizilien und Sri Lanka prallt die Leidenschaft immer wieder an die Grenze der gesellschaftlichen Vorstellung von einer Zweierbeziehung auf ihrem "Way of love". Vor dem Hintergrund des aufkeimenden Terrorismus in Spanien (durch Al Kaida) beschleunigt sich die ohnehin dichte Romanhandlung. Politik und Erotik erfahren eine bemerkenswerte Themenzusammenführung, die zweifacher Spiegel ist: sie reflektiert das junge politische 21.Jahrhundert und wirft die Frage auf nach der geschlechtlichen Identität. Juan sinniert über sein Rollenverständnis als bisexueller Mann, Antonias Lebensentwurf sieht weder Kinder noch eine verpflichtende Beziehung vor, nur Karriere. Die Krise des Paares nutzt Gustav zu seinen Gunsten aus. Wie die kommende Erfahrung zeigt, ist der persönliche Austausch mit Gleichgesinnten wie Gustav eine wichtige Grundlage für die Selbstverständigung und Selbstakzeptanz von bisexuellen Männern, die oftmals Diskriminierungen ausgesetzt sind, zumindest jedoch einem gewissen Mass an Unverständnis. Juerg Kilchherr nimmt in seinem erotisch-politischen Roman den üblichen Geschlechts-spezifischen Verhaltensmustern die Maske ab, zeigt intime Männerfreundschaft und deren Verletzlichkeit. Es ist ein voyeuristischer Blick, der weiblichen wie männlichen Lesern gleichermassen Vergnügen bereitet. In detailfreudiger Sprache hält der Autor, was die Kapitelüberschriften ankündigen; seien es "Die erste Versuchung", "die Leidenschaft" oder "Die Liebe zu dritt"
