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Kino

jeden Sonntag: 20:00

demnächst:

  • 18. & 25.01. Filmreihe "SEX AM SONNTAG" im Kino jeweils 19:00
  • Ab 7. Januar, Mittwoch Abend italienisch (18.00) & französisch (19.00)

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Gute Filme und Diskussion darüber

  • Zeitpunkt: regelmässig jeden Sonntag ; 20.15 Uhr
  • Ort: Kino im denk:mal
  • FILME KÖNNEN BEI BELIEBEN VOM JEDER/JEDEM SELBST MITGEBRACHT WERDEN!

  • 17.06.'06 TILLSAMMANS-Zusammen SWE 2000 Regie: Lukas Moodysson 105 min. mit Lisa Lindgren, Michael Nyqvist, Gustaf Hammarsten u. a.

Inhalt:

"Franco ist tot!", jubeln die Mitglieder der Kommune "Zusammen" in Stockholm, als sie aus den Nachrichten vom Ableben des spanischen Diktators am 20. November 1975 erfahren. Es handelt sich um eine Kommune, in der es aus ideologischen Gründen kein Fleisch und keinen Fernsehapparat gibt, das Buch "Pippi Langstrumpf" als kapitalistisch gilt und darüber gestritten wird, ob Geschirrspülen nicht zu bürgerlich sei.

witziger Film mit sehr viel Wahrheitgehalt...


  • 29.10.'06 Filme von Rosa von Praunheim:

Die Bettwurst D 1970

Groteske und unterhaltsame Komödie. Wurde ohne Drehbuch in nur zehn Tagen aufgenommen. (78min.)

Ratten 07 D 2003

Dok über die Berliner Obdachlosentheatergruppe 'die Ratten' (60min.)


  • 22.10.'06 La grande Bouffe F/I/d 1973 Regie: Marco Ferreri (133min.)

Das Meisterwerk über die Masslosigkeit der Konsumgesellschaft war einer der grossen Filmskandale der 70er Jahre. Vier gelangweilte, wohlhabende und gute Freunde im besten Alter treffen sich in einer Villa in Paris. Sie haben ein Ziel: Sie wollen sich zu Tode fressen.


  • 15.10.'06 Bananas D 1971 Regie: Woody Allen (78min.)

Woody Allen alias Fielding Mellish besucht die Insel 'San Marcos' und wird unwillentlich Guerilla-Kämpfer. Sehr lustige Slapstick-Komödie mit haufenweise plumpen und weniger plumpen Pointen.


  • 08.10.'06 diverse Kurzfilme zum Thema Tschetschenien und:

Three Rooms of Melancholia FIN/S/DK/d 2004 Regie: Pirjo Honkasalo (85min.)

Als Triptychon aufgebauter Film über den Krieg in Tschetschenien. Alle drei Teile handeln von zerstörter Kindheit und geraubter Unschuld.


  • 11.06.'06 Dead Man USA/JAPAN/GER 1995 von Jim Jarmusch; Schwarzweiß
Besetzung: Johnny Depp und Gary Farmer.
Der Film beschreibt die letzten Tage des jungen William Blake, der 1876 mit dem Zug von Cleveland in den Westen reist, um eine Stelle als Buchhalter anzutreten. Man jagt ihn jedoch davon, da der Posten inzwischen vergeben ist. Er übernachtet bei der ehemaligen Prostituierten Thel. Deren reuiger Ex-Verlobter erscheint. Beim folgenden Schußwechsel sterben der Verlobte und Thel. Verwundet flieht Blake in die Wälder. Ein indianischer Einzelgänger namens „Nobody“ findet den bewußtlos Zusammengebrochenen und behandelt ihn. Weiße haben Nobody im Kindesalter als Jahrmarktsattraktion nach Europa verschleppt. Er hält Blake für eine Reinkarnation des englischen Malers und Dichters William Blake, den er verehrt.
Kopfgeldjäger und Sheriffs verfolgen Blake. Nobody und er behaupten sich auf ihrer Flucht erfolgreich gegen Verfolger und Wegelagerer - Blake mit mehr Glück als Verstand, denn Nobody hat ihm seine Brille gestohlen. Blakes Wunde heilt. Kurz bevor die beiden sich von den Verfolgern absetzen und eine große Indianerfestung erreichen, verletzt abermals eine Gewehrkugel Blake, diesmal ernster. Die Indianer versorgen den Verwundeten nicht, denn Nobody sieht seine Aufgabe nun darin, den vermeintlichen Dichter ins Jenseits zurückzubringen. Er bettet Blake in ein Kanu und schiebt ihn aufs offene Meer. Blake, kaum mehr bei Bewußtsein, ist zum Widerstand zu schwach und muss sich fügen. Der letzte überlebende Verfolger erreicht den Strand. Seine Schüsse verfehlen den davontreibenden Blake. Der Verfolger und Nobody erschießen sich gegenseitig.

  • 04.06.'06 HARD CORE LOGO CAN 1996 Regie: Bruce McDonald
4 guys - 5 nights - 3000 miles - 764 gallons of gas - 987 bottles of beer - 3457 cigarettes - 1 last shot

  • 28.05.'06 Nosferatu - Phanton der Nacht D/f 1978
Eine Verfilmung des Dracula-Stoffes und eine Hommage an Friedrich Wilhelm Murnaus „Nosferatu, eine Symphonie des Grauens“
Regie: Werner Herzog
Drehbuch: Werner Herzog
Besetzung: Klaus Kinski als Graf Dracula
Jonathan Harker, der mit seiner Frau Lucy im Wismar des 19. Jahrhunderts lebt, wird beauftragt, nach Transsilvanien zu reisen, um mit Graf Dracula über den Verkauf eines Hauses zu verhandeln. In der Nähe des Schlosses lebende Zigeuner warnen ihn vor dem Schloss und dem Grafen und weigern sich, Harker bei seiner Weiterreise zu helfen, so dass er allein zum Schloss geht. Dort wird er von Graf Dracula empfangen und bewirtet; der Graf schließt den Vertrag sofort ab, als er ein Bildnis von Harkers Frau Lucy sieht. In der kommenden Nacht wird Harker von Dracula heimgesucht und gebissen; der Vampir reist nun per Schiff in einem Sarg nach Wismar. Der schwer erkrankte und bleicher werdende Harker folgt ihm.
Als das Schiff in Wismar ankommt, ist die gesamte Besatzung tot; nur Ratten scheinen auf dem Schiff zu leben. In der Stadt breitet sich nun die Pest aus. Harker erreicht die Stadt, erkennt seine Frau aber bereits nicht mehr. Lucy liest sein Tagebuch und sein mitgeführtes Buch über den Untoten Nosferatu; sie versucht Doktor van Helsing zu überzeugen, dass der nachts umherschleichende Dracula die Ursache der Seuche ist. Als dieser den vermeintlichen Aberglauben ablehnt, fasst sie den Entschluss, Dracula selbst zu töten, indem sie ihn bis zum Morgengrauen bei sich hält. Tatsächlich verpasst der Vampir den Morgen und sinkt, von Sonnenstrahlen getroffen, in sich zusammen. Doktor van Helsing, der die gebissene tote Lucy sieht, erkennt seinen Irrtum und tötet Dracula endgültig mit einem Holzpfahl. Der inzwischen zu neuen Kräften gekommene, bleiche Jonathan Harker lässt ihn daraufhin verhaften und reitet davon.

  • 14.05.'06 23 - Nichts ist so wie es scheint Deutschland 1998; Regie: Hans Christian Schmid
Drehbuch: Michael Gutmann und Hans Christian Schmid
Besetzung: August Diehl, Fabian Busch, ...
In Deutschland in den 80er-Jahren – zur Zeit der Friedensbewegung, der Anti-Atomkraft-Demonstrationen und der letzten Konfrontationen des Kalten Krieges – findet der 19-jährige Karl Koch die Welt um sich herum bedrohlich und in Unordnung. Inspiriert von der fiktiven Romanfigur Hagbard Celine macht er sich auf die Suche nach den Hintergründen politischer und wirtschaftlicher Macht und entdeckt Zeichen, wie etwa die 23, die ihn an eine weltweite Verschwörung glauben lassen.
Bei einem Treffen mit Hackern lernt er den Schüler David kennen. David und Karl gelingt es, das damals erst entstehende globale Datennetz auszutricksen. Von Karls Drogendealer angeregt und initiiert und im Glauben an die Gerechtigkeit werden sie zu Spionen für den KGB. Der zunehmende Druck, gute Hacks in fremde Systeme zu leisten, treibt Karl immer weiter in die Kokainabhängigkeit und entfremdet ihn zunehmend von David. Karl, der oft mehrere Tage ohne Schlaf hintereinander im Kokainrausch vor dem Computer sitzt, leidet unter immer stärkeren Wahnvorstellungen, die Grenzen zwischen Tag und Nacht, Traum und Realität verschwimmen. Als das Vertrauen zu David zerbricht, ist Karl auf sich allein gestellt. Schon bald folgt der Zusammenbruch, er wird in ein Krankenhaus eingeliefert und nach dem Entzug in einem Heim untergebracht

  • 07.05.'06 Requiem for a dream USA 2000 Regie: Darren Aronofski
Drehbuch: Hubert Selby Jr.
Besetzung: Ellen Burstyn, Jennifer Connelly
Requiem for a Dream ist mit seinen Schocktechniken und seinem Sounddesign ein erbarmungsloser Angriff auf die Sinne und handelt von nichts Geringerem als der systematischen Zerstörung der Hoffnung. Basierend auf dem Roman von Hubert Selby Jr. und adaptiert von Selby selbst und Regisseur Darren Aronofsky, ist dies ohne Frage einer der effektivsten Filme über die Erfahrung der Drogensucht (sowohl was die Euphorie als auch was den Albtraum angeht), die je gedreht wurden.
Nur wenige würden bestreiten, dass Aronofsky -- nach seinem Durchbruch mit dem Film Pi -- das Medium Film zu einem beunruhigenden Extrem hinbewegt, indem er den konventionellen Erzählstil in die Panikzone von traumatisierten Psychen und durch chemischen Missbrauchs an ihre äußersten Grenzen gedrängten Körper verlagert. Requiem for a Dream als eine Geschichte mit Moral zu bezeichnen, wäre zu einfach. Es ist vielmehr eine Tour durch die Hölle, mit Aronofsky als kühnem und schonungslosem Führer.

  • 19.03.'06 Les invasions barbares CAN/F 2003 Regie: Denys Arcand
Drehbuch: Denys Arcand
Besetzung: Rémy Girard, Stéphane Rousseau, Marie-Josée Groze, Marina Hands u.a.
Arcand schneidet in seinem Film viele Themen an: Generations-Gegensätze, Kapitalismus und seine Kritik, Korruption und Werteverfall; auch die Rolle der Religion im Leben wird diskutiert, Sterbehilfe, die Bedeutung von Beziehungen, Liebe und (vor allem und ausführlich) Sex. Diskutiert, wohlgemerkt - nur wenige Szenen kommen ohne ausführliche Dialoge aus. So sind sie wohl, die Intellektuellen, wortmächtig und doch oft so hilflos, wenn es um das Handeln geht. Insofern kann man die Geschwätzigkeit des Films durchaus als Stilmittel verstehen, und man lacht mit Ihnen.

  • 05.03.'06 Darwin's Nightmare Dokumentarfilm von Hubert Sauper
Österreich|Belgien|Kanada|Finnland|Frankreich|Schweden / 2004
Vor drei Jahren wurde der Nilbarsch in den Victoriasee eingesetzt. Das gefrässige Raubtier hat seither fast den gesamten Fischbestand des Sees ausgerottet und wird als Barsch-Filets täglich tonnenweise zu den europäischen und asiatischen Märkten geflogen. Doch die Frachtflugzeuge kehren nicht leer zurück, wie Filmemacher Hubert Sauper nach hartnäckiger Recherche herausgefunden hat. Sie bringen Waffen nach Afrika und versorgen diverse Kriegsherde. Sein denkwürdiger Dokumentarfilm entlarvt die Perversion unserer Globalisierung.

  • 26.02.'06 Koyaanisqatsi
Regie: Godfrey Reggio
Musik: Philip Glass
"Gehört zu dem Niederschmettersten was ich jeh gesehen habe, nur Bilder mit Musik über die Schönheit der Natur und die Hässlichkeit der menschlichen Zivilisation. Wer diesen Film gesehen hat, wird für den Rest seines Lebens an Depressionen leiden. Man könnte natürlich auch auf's Land ziehen und versuchen, dort wieder glücklich zu werden."

  • 19.02.'06 To be or not to be (Sein oder nichtsein) USA 1942 Regie: Ernst Lubitsch
Drehbuch: Melchior Lengyel, Ernst Lubitsch, Edwin Justus Mayer
Besetzung: Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack, Felix Bressart u.a.
Nach der Besetzng Polens [während des zweiten Weltkriegs] nutzt eine arbeitslose Schauspielertruppe ihr Talent und ihre Requisiten als Waffe im Untergrund: Unfreiwillig zu Partisanen geworden, überlisten sie Gestapo und Wehrmacht. Faschistische Machtrituale werden als theatralischer Bluff entlarvt, die NS-Schergen sin Schmierendarsteller.

  • 12.02.05: Fahrenheit 451; Regie: Francois Truffaut;
Drehbuch: Francois Truffaut und Jean-Louis Richard nach einem Roman von Ray Bradbury; Großbritannien, 1966
In einer Welt der Zukunft, die nirgendwo zeitlich oder örtlich festgelegt wird, legt der Feuerwehrmann Montag Feuer, statt Feuer zu löschen. Er verbrennt Bücher, denn in dieser Gesellschaft ist es verboten, Bücher zu lesen und zu besitzen. Als er eines Tages trotz Warnung seines Vorgesetzten selbst der Faszination des Lesens unterliegt, wird er verraten und flieht in die Wälder, wo Büchermenschen leben, die ihre Lieblingsbücher auswendig gelernt haben, um sie der Nachwelt zu erhalten.
François Truffauts erster Farbfilm bezeichnet im Titel den Angelpunkt seiner Geschichte: Bei 451 Grad Fahrenheit beginnt Papier zu brennen. Er zeigt eine total entpersönlichte Science-Fiction-Welt, in der Kommunikation völlig technisiert ist und das Fernsehen als wichtigster Agent einer anonymen Staatsmacht fungiert, in der aber auch eine kleine Anzahl von Leuten Sensibilität entwickelt.

  • 05.02.'06 Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb oder: Wie ich lehrnte die Bombe zu lieben, ein satirischer Film von Stanley Kubrick aus dem Jahre 1964
Der Film erzählt die Geschichte eines wahnsinnigen Generals der US Air Force, Jack D. Ripper (Sterling Hayden), der auf eigene Faust einen Atomkrieg mit der Sowjetunion anfängt, um eine sowjetische Verschwörung aufzuhalten, die, wie Ripper überzeugt ist, die „wertvollen Körpersäfte“ der Menschen in den USA zu zersetzen versucht.
General Ripper weiß allerdings nicht, dass die Sowjets eine „Weltvernichtungsmaschine“ konstruiert haben, die einen atomaren Angriff auf die Sowjetunion automatisch bemerkt und in diesem Falle alles Leben auf der Erde durch atomaren Fallout vernichtet. General Rippers Plan wird von Group Captain Lionel Mandrake (Peter Sellers) durchkreuzt, einem britischen Austauschoffizier, der den Rückrufcode für die Bomber herausfindet. Unglücklicherweise kann eines der Flugzeuge, die B-52 „The Leper Colony“ (dt. soviel wie „Die Aussätzigen“), wegen eines beschädigten Funkgeräts nicht zurückgerufen werden. Die Crew der Leper Colony verfolgt unbeirrbar ihre Mission: eine Atombombe auf einen sowjetischen Stützpunkt abzuwerfen. Dass dies ausreicht, um die Weltvernichtungsmaschine in Gang zu setzen, weiß die Besatzung nicht. Der Pilot der Maschine reitet am Ende auf der Bombe nach unten, der globalen Vernichtung entgegen.

  • 28.01.'06 Lost Highway,von David Lynch 1997
Die Welt, die uns hier vorgeführt wird, ist durchsetzt mit Versatzstücken massenmedialer Erfahrungen. Deshalb geht es bei "Lost Highway" auch um Erzählweisen von Geschichten und um Weltwahrnehmung, die sich aus diesen Erzählweisen rekrutiert, bzw. um deren Entlarvung. Wenn wir in einer Welt des auch emotionalen Informationüberflusses leben, dann gibt es auch einen Deutungs- und Entwirrungsbedarf der überforderten Psyche. Lynch leistet im grossen, was im kleinen nur den Träumen überlassen bleibt: Furcht- und kompromisslos schöpft er Interpretationen aus dem Unbewussten und wirft sie mit Gewalt einer gewaltigen, tendenziell gewalttätigen und unüberschaubaren (Kino- und Fernseh-) Realität entgegen.

  • 22.01.'06 Harold und Maude, Spielfilm von Hal Ashby (1971) nach dem gleichnamigen Roman von Colin Higgins.
Harold ist ein Teenager und Sohn wohlhabender Eltern, zu denen er keine echte Beziehung hat. Er wohnt zusammen mit seiner dominanten Mutter in einer Villa.
Harold ist derart vom Tod fasziniert, dass er wiederholt schockierend realistisch anmutende Suizidversuche inszeniert. Daneben fühlt er sich zu Friedhöfen und Beerdigungen hingezogen. Bei diesen Besuchen begegnet er mehrmals Maude, einer 79 Jahre alten Frau, mit der er Freundschaft schließt. Maude ist ein Gegenpol zu Harold: Energetisch, impulsiv und lebensfroh. Trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere sind Harold und Maude voneinander angezogen und verbringen immer mehr Zeit miteinander. Zur gleichen Zeit versucht Harolds Mutter ihn über eine Heiratsagentur mit Jungen Frauen zu verkuppeln; Harolds inszenierte Selbstmorde vergraulen die Kandidatinnen jedoch ein ums andere Mal. Schlussendlich gesteht er seiner Mutter die Liebe zu Maude. An deren 80. Geburtstag feiern Maude und Harold zusammen. Sie hat jedoch beschlossen, an diesem Tag zu sterben und unterbreitet dem entsetzten Harold, dass sie entsprechende Tabletten zu sich genommen hat. In der bekannten Schlussszene sieht man Harolds Auto die Klippen hinunterstürzen. Der Verdacht, dass er sich ebenfalls getötet hat, wird jedoch im nächsten Augenblick entkräftet: Er steht oben auf den Felsen und beginnt, Banjo zu spielen.
Der Film ist voll schwarzen Humors und teilt satirische Hiebe an die Gesellschaft aus. Gleichzeitig propagiert er, das Leben zu genießen.

  • 15.01.06 Mein liebster Feind; Dokumentarfilm von Werner Herzog, 1999
Mein liebster Feind ist ein 1999 in die Kinos gekommener Dokumentarfilm von Werner Herzog über das schwierige Regisseur - Darsteller - Verhältnis zwischen ihm und Klaus Kinski. Gezeigt werden Szenen aus allen fünf gemeinsamen Filmen: „Aguirre, der Zorn Gottes“, „Nosferatu“, Woyzeck“, „Fitzcarraldo“ (auch unveröffentlichte Aufnahmen mit Jason Robards und Mick Jagger) und „Cobra Verde“.
Herzog zeigt auch mehrere Wutausbrüche Kinskis, die während des Drehs aufgenommen wurden, sowie Ausschnitte aus Kinskis „Jesus“-Tournee Anfang der 70er. Zu Wort kommen unter anderem Claudia Cardinale und Eva Mattes als ehemalige Drehpartnerinnen Kinskis.

  • 18.12.05 : Beresina, oder die letzten Tage der Schweiz; 20.00 im Kollektenkino denk:mal

  • 11.12.05 : FESTEN (das Fest); Dogma-Drama vom Lars von Trier; 20.00 im Kollektenkino denk:mal

queeres Kino (3/4 Dezember)

  • Samstag 3.12.05, 21:30 : Raspberry Reich ; regisseur: bruce labruce
(Heterosexualtity is opiate for the masses. Die selbsternannte 6. Generation der RAF verknüpft Politik und Sexualität in Theorie und Praxis.)

  • Sonntag 4.12.05, 17:00 : Venus Boyz ; regisseur: gabriel baur
(Ein Film über das Leben von Drag Kings)

  • Sonntag 4.12.05, 19:30 : Paragraph 175 ; regisseur: jeffrey friedman, rob epstein
(Dokfilm über die Schwulenverfolgung der Nazis.)

  • 27.11.05 : la estrategia del caracól ; regisseur : sergio cabrera, kolumbien 1993, 20.00
spielt in einem Vorort der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá. Der Besitzer, ein aufgeblasener Emporkömmling, will das Haus "entmieten", die Bewohner auf die Strasse setzen. Doch hier leben schon seit Jahren eine Reihe von Menschen zusammen, die sich trotz der drangvollen Enge in diesem Haus heimisch fühlen: Don Jacinto, der alte Anarchist; Romero, der Anwalt, der keine Zulassung hat, doch die Gesetzestricks kennt; ein junger Revolutionär, der sich gern auf die Massen stürzt; ein Pater, der im Diesseits Befriedigung sucht; Gabriel, der sich als Gabriela verkauft; eine Alte, die mit einem Scheintoten lebt und der ein Wunder geschieht. Sie alle haben keine Chance, aber sie nutzen sie. Denn der Anarchist Jacinto entwickelt einen schlitzohrig-genialen Plan, wie man die noch verbleibende Zeit bis zum angedrohten Rauswurf nutzen kann: Die Strategieder Schnecke.

  • 20.11.05 : suicide circle ; regisseur: Sion Sono ; 2002, Sozialkritischer Low-Budget Splattermovie aus Japan

  • 13.11.05 : ma 6-t va crack-er ("ma cité va cracker"); Jean-François Richet
Zitat DVD-Mania, septembre 2000:"Ma 6-T va crack-er, c'est le quotidien des jeunes des banlieues. Un film choc et dérangeant, ce qui lui a valu d'être retiré des salles. Très controversé à sa sortie, Ma 6-T va crack-er arrive en DVD. Que penser de ce film ? Doit-on se mettre du côté de ceux qui dénigrent sans relâche les jeunes des banlieues ou au contraire, tenter de comprendre leur malaise ? Une chose est sûre, Ma cité... fait peur, très peur. Tout y est, drogue, vol, casse de voitures, bastons à coup de guns et règlements de compte jusqu'au bouquet final qui met la cité à feu et à sang. Le tout filmé à la manière d'un documentaire.

La copie, de bonne qualité, fera plaisir aux amateurs de rap. Le caisson de basses rythme magistralement le film. Côté bonus, rien d'exceptionnel à signaler, seuls les fans s'y attarderont."

  • 06.11.05: stranger than paradise: jim jarmusch ; 1984

  • 30.10.05 : balkan night: underground; chat noir, chat blanc; live is a miracle; regisseur: emir kusturica; diverse

  • 23.10.05 : la haine; regisseur: mathieu kassiovitz; 1995